Anzeige wegen Verletzung der Grundrechte von Schutzbefohlenen

Veröffentlicht: 28. April 2013 in Verbrechen

Anzeige wegen Verletzung der Grundrechte von Schutzbefohlenen.

An die

Generalstaatsanwaltschaft
Sehr geehrte Damen und Herren,

Die Schilderungen des Autors, Daniel Cohen-Bendit, in seinem Buch ‚Der große Basar‘, sind, nach meiner Meinung, die Verletzung der Grundrechte von Menschen und hier in diesem Fall von Schutzbefohlenen.

Ich zitiere aus dem Buch von Daniel Cohen-Bendit, Der große Basar, Trikont-Verlag München 1975, 1. Auflage,
Abschnitt 9. Little Big Men:
Seite 139
„Ich habe mich dann 1972 beim Kindergarten der Frankfurter Universität beworben, der in Selbstverwaltung der Eltern ist und vom Studentenwerk und der Stadt unterstützt wird.“
Seite 140
„Ich wollte, daß die Kinder mich gern haben, und ich habe alles getan, daß sie von mir abhängig wurden.“

„Mein ständiger Flirt mit allen Kindern nahm bald erotische Züge an. Ich konnte richtig fühlen, wie die kleinen Mädchen von fünf Jahren schon gelernt hatten, mich anzumachen.“
Seite 143
„Es ist mir mehrmals passiert, daß einige Kinder meinen Hosenlatz geöffnet und angefangen haben, mich zu streicheln… Aber wenn sie darauf bestanden, habe ich sie dennoch gestreichelt. Da hat man mich der Perversion beschuldigt.“
Zitat Ende.

Begründung:

Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

Artikel 1
Die Würde des Menschen ist unantastbar. (Der Begriff der Menschenwürde ist ein unbestimmter Rechtsbegriff, dessen Inhalt nicht absolut, sondern immer nur in Ansehung des konkreten Falles bestimmt werden kann.)

Artikel 2
Allgemeine Handlungsfreiheit; Freiheit der Personen; Recht auf Leben

Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt, und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt.

Die Selbstbezichtigungen des Herrn Daniel Cohen-Bendit, die er in seinem Buch beschreibt, verletzen, meiner Meinung nach, folgende Regelungen des Strafgesetzbuches der Bundesrepublik Deutschland, das auch schon in den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts gültig war:

§ 174
Sexueller Mißbrauch von Schutzbefohlenen

(1) Wer sexuelle Handlungen
an einer Person unter sechzehn Jahren, die ihm zur Erziehung, zur Ausbildung oder zur Betreuung in der Lebensführung anvertraut ist, um sich oder den Schutzbefohlenen hierdurch sexuell zu erregen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(3) Der Versuch ist strafbar.

§ 176
Sexueller Mißbrauch von Kindern

(1) Wer sexuelle Handlungen an einer Person unter vierzehn Jahren (Kind) vornimmt oder an sich von dem Kind vornehmen läßt, wird mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu zehn Jahren, in minder schweren Fällen mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

§ 180
Förderung sexueller Handlungen Minderjähriger

(3) Wer eine Person unter achtzehn Jahren, die ihm zur Erziehung, zur Ausbildung oder zur Betreuung in der Lebensführung anvertraut oder im Rahmen eines Dienst- oder Arbeitsverhältnisses untergeordnet ist, unter Mißbrauch einer mit dem Erziehungs-, Ausbildungs-, Betreuungs-, Dienst- oder Arbeitsverhältnis verbundenen Abhängigkeit bestimmt, sexuelle Handlungen an oder vor einem Dritten vorzunehmen oder von einem Dritten an sich vornehmen zu lassen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

§ 182
Sexueller Mißbrauch von Jugendlichen

(2) Eine Person über einundzwanzig Jahre, die eine Person unter sechzehn Jahren dadurch mißbraucht, daß sie sexuelle Handlungen an ihr vornimmt oder an sich von ihr vornehmen läßt und dabei die fehlende Fähigkeit des Opfers zur sexuellen Selbstbestimmung ausnutzt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
Da ich keine juristische Ausbildung habe, stelle ich diese Anzeige aus der Sicht eines Bürgers dieser Gesellschaft.

Auch wenn die selbstbezichtigten Taten des Autors vor ca. 30 Jahren stattfanden, ist diese Lektüre nach wie vor auf dem Buchmarkt erhältlich.

Ich möchte mit meiner Anzeige dazu beitragen, das Leben unserer Kinder, unser höchstes Gut, sicherer zu machen. Nach den vielen pädophilen Missetaten in unserer heutigen Gesellschaft, ist es an der Zeit, auch einige mögliche Ursachen dieses Massenauftretens von Kindesmißbräuchen zu beleuchten.

Nachdem ich in politischen Foren über radikale sexistische Auswüchse Mitte der 70er Jahre des vorigen Jahrhunderts gelesen, und auch erfahren habe, daß die seinerzeitigen Täter nicht zur Rechenschaft gezogen wurden. Im Gegenteil, Herr Daniel Cohen-Bendit soll ein hohes Amt in der EU bekleiden. Hier bin ich der festen Überzeugung, daß Herr Daniel Cohen-Bendit, als Autor einer solchen Menschen-verachtenden Lektüre, schon aus ethischen und moralischen Gründen ein solches Amt nicht bekleiden darf.

Der Autor behauptet am 31. Januar 2001 in der Berliner Tageszeitung, ich zitiere:  „in einem kollektiven Diskurs eine neue Sexualmoral zu definieren“, Zitat Ende. Die Äußerungen des Buchschreibers in seinem Buch ‚Der große Basar‘ stehen in krassem Gegensatz zur Ethik und Moral in einer demokratischen Gesellschaft.

Man stelle sich die Überlebenden des pädophilen Holocaust, die Eltern der Kinder, die getötet wurden oder die Kinder, die überlebt haben, vor, die auch schon vor den sogenannten 68ern dieses Verbrechen erleiden mußten, nun mit ansehen müssen, daß Individuen in dieser Gesellschaft es fertig bringen, mit diesem Thema ihre höchst eigene Propaganda machen.

Provokationen mit sehr aggressiven Inhalten, auch wenn sie scheinbar nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben, sind einfach widrig. Ich habe für dieses Verhalten nur eine Bemerkung übrig: diese Leute gehören, wie das die Steinzeitmenschen auch schon taten, aus der Gesellschaft ausgestoßen.

Hochachtungsvoll

 

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